Der Pre-IPO-Sekundärmarkt erklärt
Der private Sekundärmarkt umfasst alle Transaktionen, bei denen Aktien nicht börsennotierter Unternehmen ausserhalb der Börse den Besitzer wechseln. Er ist der Hauptkanal für ein Pre-IPO-Engagement.
Verkäufer sind typischerweise Mitarbeitende mit ausgeübten Optionen, frühere Investoren auf der Suche nach Liquidität oder Fonds am Ende ihrer Laufzeit. Käufer sind qualifizierte Anleger, Family Offices und dedizierte Vehikel.
Die Transaktionen nehmen verschiedene Formen an: direkter Aktienverkauf, SPV-Strukturen, die mehrere Investoren bündeln, oder Forward-Verträge. Jede Struktur bringt eigene Implikationen bei Rechten, Gebühren und Steuern mit sich.
Die Bewertung stützt sich auf die letzte bekannte Primärrunde, teils mit Abschlag oder Aufschlag je nach Nachfrage und Knappheit. Diese Preise sind indikativ und lassen keine Rückschlüsse auf den Börsengang oder einen künftigen Ausstiegspreis zu.
Die Liquidität bleibt begrenzt und ungewiss. Eine Position kann jahrelang gebunden bleiben, und der Zugang hängt von der Verfügbarkeit von Verkäufern und der Zustimmung des Unternehmens ab. Das Risiko eines Totalverlusts ist real.
Pre-IPO ist ein Informations- und Vermittlungsdienst, der sich ausschliesslich an qualifizierte Anleger im Sinne des Schweizer Rechts (FIDLEG / FINIG) richtet. Die dargestellten Informationen dienen ausschliesslich zu Orientierungszwecken und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung noch eine Anlageberatung noch einen Prospekt dar. Über diese Website werden keine Wertpapiere angeboten oder verkauft.